
Panna cotta mit Petit Biscuit
Panna cotta mit Petit Biscuit
Panna cotta bedeutet auf Italienisch „gekochte Sahne“. Das einfache, raffinierte Dessert stammt aus dem Piemont im Norden Italiens; seine genaue Entstehung ist ungewiss, doch es wird oft dem frühen 20. Jahrhundert zugeordnet. Klassisch werden Sahne, Zucker und Gelatine zu einer zugleich festen und cremigen Süßspeise verbunden, ähnlich einem Flan ohne Ei.
Eine lokale Erzählung besagt, dass Hausfrauen im Piemont die reichlich vorhandene Sahne nutzen wollten, ohne auf damals teure Eier angewiesen zu sein. Mit Gelatine entstand eine samtige Konsistenz, die sich mit Vanille, Kaffee oder saisonalen Früchten aromatisieren ließ. Später wurde Panna cotta in italienischen Restaurants und weit darüber hinaus beliebt. Heute serviert man sie oft mit Fruchtcoulis, Karamell oder Schokolade. Unsere Mischung Petit Biscuit verleiht ihr eine feine Gebäcknote.
Zutaten für 4 Personen
400 ml flüssige Vollrahmsahne
100 ml Milch
50 g Zucker
1 TL Petit Biscuit
2 Blatt Gelatine oder 2 g Agar-Agar, nach Packungsanweisung verarbeitet
Karamellsauce und etwas Petit Biscuit zum Garnieren
Zubereitung
Die Gelatineblätter etwa fünf Minuten in kaltem Wasser einweichen. Sahne, Milch, Zucker und Petit Biscuit in einem Topf bei mittlerer Hitze unter Rühren erwärmen, bis die Mischung leicht zu köcheln beginnt. Vor dem Aufkochen vom Herd nehmen.
Die Gelatine ausdrücken und in der warmen Sahnemischung vollständig auflösen. In Gläser oder kleine Förmchen füllen, abkühlen lassen und mindestens 24 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.
Vor dem Servieren mit Karamellsauce und etwas Petit Biscuit garnieren.

